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Rebsorten



Hier finden Sie Informationen über sämtliche Rebsorten die wir im Anbau haben.


Riesling


Anbau:

Der Riesling ist mit einer Fläche von ca. 23000 ha die meistangebaute Rebsorte in Deutschland. Er zählt zu den langsam reifenden Sorten und wird vor allem in den nördlichen, kühleren Weinbaugebieten angebaut. In diesen Gebieten werden die qualitativ besten Weine geerntet. Die Rieslingrebe wird hauptsächlich in Steillagen angebaut, da die steinigen Böden entlang der Flußtäler, aufgrund ihrer Wärmespeicherung, optimale Bedingungen bieten.


Geschichte:

Seit ca. 600 Jahren wird der Riesling in Deutschland und an der Mosel angebaut. Der heutige Riesling entstand am Rhein aus mehreren natürlichen Kreuzungen verschiedener Rebensorten, wie Traminer und Heunisch. Aufgrund der langsamen Reifung und geringer Erträge setzte sich die Rebe nur langsam durch. 1787 verfügte der Trierer Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Sachsen, in seinem Herrschaftsbereich nur noch Rieslingreben anzubauen. Durch diese Verfügung wurde die Mosel zum größten zusammenhängenden Rieslinganbaugebiet der Welt. Heute beträgt die Anbaufläche an der Mosel ca. 5300 ha.


Geschmack:

Riesling zeichnet sich unter anderem durch folgende Aromen aus:

Pfirsich, Aprikose, Grapefruit, Limone, Zitrone, Apfel und Passionsfrucht

Ebenso spürt man eine rassige Säure.


Lagerdauer:

ca. 10 Jahre




Rivaner


Anbau:

Rivaner wird in Deutschland auf einer Fläche von ca. 13800 ha angebaut. Er stellt nur relativ geringe Ansprüche an Klima und Bodenbeschaffenheit. Der Boden sollte unter anderem nicht zu trocken und tiefgründig sein. Der Rivaner zählt zu den frühreifenden Sorten und bringt gute Erträge.

Geschichte:

1882 wurde der Rivaner von Hermann Müller aus dem Schweizer Kanton Thurgau gezüchtet. Ihm verdankt die Rebe auch ihren Namen, "Müller-Thurgau". Das Synonym Rivaner wird unter anderem aus Rechts- und Marketinggründen verwendet. Rivaner ist eine zusammenfassung der Worte Riesling und Silvaner. Diese beiden Rebsorten sah man lange Zeit als Eltern des Rivaners an. Tatsächlich handelt es sich beim Rivaner aber um eine Kreuzung der Sorten Riesling und Madeleine Royale.

Geschmack:

Rivaner zeichnet sich neben seinem Muskataroma unter anderem durch folgende Aromen aus:

Apfel, schwarzer Johannisbeere und Aprikosen


Lagerdauer:

ca. 5 Jahre




Kerner


Anbau:

Kerner wird in Deutschland auf einer Fläche von ca. 3100 ha angebaut. Dies sind nicht einmal 4 % der gesamten deutschen Rebfläche. Die Kernerrebe braucht Böden die nicht zu feucht und auch nicht zu trocken sind. Der Kerner hat eine lange Reifezeit und liefert gute Erträge.


Geschichte:

1929 wurde der Kerner von August Herold in Weinsberg gezüchtet. Ursprünglich wurde die Rebe "Weißer Herold" genannt, nach ihrem Züchter. Später wurde sie in Kerner umbenannt, nach dem schwäbischen Dichter Justinus Kerner, der in Weinsberg gelebt
hatte. Beim Kerner handelt es sich um eine Kreuzung der Sorten Weißer Riesling und roter Trollinger. 1974 entdeckte man auf einer Kerner-Rebfläche eine Mutation des Kerners, welche man Kernling nannte.


Geschmack:

Kerner zeichnet sich unter anderem durch folgende Aromen aus:

Apfel, Zitrone, Muskat, Aprikose, grünePaprika


Lagerdauer:

ca. 3 Jahre




Weißburgunder


Anbau:

Weißburgunder wird in Deutschland auf einer Fläche von ca. 4400 ha angebaut. Er stellt hohe Ansprüche an Klima und Böden, unter anderem benötigt er trockene und warme Lagen sowie tiefgründige und kalkhaltige Böden. Der Weißburgunder hat eine mittelfrühe Blüte und eine lange Reifezeit.


Geschichte:

Seit dem 14. Jahrhundert ist der Weißburgunder, auch Pinot Blanc genannnt, bekannt. Entstanden ist er durch eine Mutation aus dem Grauburgunder, welcher wiederum aus dem Spätburgunder entstand. Dieser, auch blauer Burgunder genannt, gilt als Urform aller Burgundersorten. Der Weißburgunder sowie alle anderen Burgunderarten stammen ursprünglich aus der Region Burgund in Frankreich.

Geschmack:

Weissburgunder zeichnet sich neben seinem leicht nussigen Aroma unter anderem
auch durch folgende Aromen aus:

Honig, Mango, Ananas, Pfirsiche und Quitten


Lagerdauer:

ca. 7 Jahre




Dornfelder


Anbau:

Dornfelder wird in Deutschland auf einer Fläche von ca. 8100 ha angebaut. Er stellt keine hohen ansprüche an die Bodenbeschaffenheit, ist aber anfällig gegen Frost und zu trockenen Boden. Der Dornfelder ist eine mittelfrühe Sorte mit hohen Erträgen. Aufgrund der hohen Erträge ist es unerlässlich diese aus Qulitätsgründen zu beschränken, durch angepassten Rebschnitt oder durch herausschneiden von Trauben.

Geschichte:


1955 wurde der Dornfelder von August Herold in Weinsberg gezüchtet. Benannt ist der Dornfelder nach Immanuel Dornfeld, dem Gründer der Weinbauschule. Entstanden ist der Dornfelder durch die Kreuzung der Sorten Helfensteiner und Heroldrebe. Anfänglich wurde er nur zum Verschnitt benutzt, um helleren Rotweinsorten eine dunklere Farbe zu geben, bis man dann das wahre Potential des Dornfelders erkannte. Mitte der siebziger Jahre wurde der Dornfelder gerade mal auf einer Fläche von 100 ha angebaut. Von da an begann sich der Dornfelder durchzusetzen.


Geschmack:

Dornfelder zeichnet sich unter anderem durch folgende Aromen aus:

Sauerkirsche, Brombeere und Holunder

Beim Dornfelder handelt es sich um kräftige Weine mit einer tiefdunklen Farbe.


Lagerdauer:

ca. 4 Jahre




Spätburgunder


Anbau:

Spätburgunder wird in Deutschland auf einer Fläche von ca. 11700 ha angebaut. Er stellt hohe Ansprüch an Klima und Boden. Optimal für den Anbau sind Rieslinglagen, mit ihren warmen und kalkhaltigen Böden. Beim Spätburgunder handelt es sich um eine mittelfrühe Sorte mit einer rosaroten Farbe. Presst man die Trauben direkt nach der Lese ab, lässt sich aus dem hellen Saft ein
Weißwein aus dunklen Trauben herstellen, den sogenannten "Blanc de Noirs".


Geschichte:

Der Spätburgunder, auch Pinot Noir genannt, zählt zu den am frühesten aus den Wildreben ausgelesenen Sorten, welche schon von den Römern angebaut wurden. Nach Deutschland kam die Sorte im Jahr 884 durch Kaiser Karl III. (Karl der Dicke), der sie am Bodensee anpflanzen lies. Der Spätburgunder stammt wohl in direkter Linie von den Wildreben ab. Diese wuchsen noch im Norden Frankreichs bis zur Reblauskatastrophe, Ende des 19. Jahrhunderts. Der Spätburgunder sowie alle anderen Burgunderarten stammen ursprünglich aus der Region Burgund in Frankreich.


Geschmack:

Spätburgunder zeichnet sich neben seinem Bittermandelaroma unter anderem durch folgende Aromen aus:

Brombeere, Erdbeere und Kirsche und schwarze Johannisbeere


Lagerdauer:

ca. 5 Jahre







Hinweis zur Lagerdauer:

Da die Lagerdauer eines Weines von vielen verschiedenen Faktoren ( z. B. Qualitätsstufe, Rebsorte) abhängt, können die angegebenen Jahre lediglich als Durchschnittswerte angesehen werden, die von Wein zu Wein variieren können.